Deutschland will den Einsatz autonomer Fahrzeuge schneller aus der Erprobung in den Regelbetrieb bringen. Dafür hat das Bundesministerium für Verkehr (BMV) einen neuen Förderaufruf gestartet. Insgesamt stehen dafür Haushaltsmittel von bis zu 14 Millionen Euro bereit.
Anträge können seit dem 1. September 2026 gestellt werden. Ziel ist es, autonome Mobilitäts- und Logistiklösungen stärker in der Praxis einzusetzen.
Mit zunehmender Automatisierung entstehen neue rechtliche Fragen rund um Fahrer, Halter und Technik. Bei einem konkreten Bußgeldverfahren können Sie Ihren Bescheid kostenlos prüfen lassen.
Zum kostenlosen BußgeldcheckNach Angaben des BMV sollen insbesondere Projekte berücksichtigt werden, die autonome Fahrzeuge in ländlichen Regionen, städtischen Randlagen, im öffentlichen Personennahverkehr oder in der Logistik einsetzen.
Die Antragsfrist läuft bis zum 15. Oktober 2026. Je nach Fördergrundlage sind pro Antragsteller bis zu 750.000 Euro beziehungsweise bis zu 300.000 Euro möglich.
Die Anträge werden über das Förderportal des Bundes eingereicht. Besonders berücksichtigt werden Projekte, die einen nachhaltigen Beitrag zum Aufbau von Modellregionen für autonomes Fahren leisten.
Autonomes Fahren wird damit schrittweise vom Forschungsprojekt zum realen Bestandteil des Straßenverkehrs. Für Autofahrer bleibt wichtig: Auch Fahrzeuge mit automatisierten Funktionen bewegen sich innerhalb der geltenden Verkehrsregeln. Fragen zu Verantwortlichkeit und Haftung dürften mit zunehmender Verbreitung weiter an Bedeutung gewinnen.
Der Förderaufruf richtet sich an geeignete Projekte und Antragsteller. Er ist keine Kaufprämie für private Autofahrer.