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VW-Rückruf Beifahrer-Airbag: Diese Modelle sind betroffen

Rückruf - Redaktion - 30.08.2025, 10:09 Uhr
Volkswagen ruft weltweit über 16.000 Fahrzeuge wegen eines möglicherweise lebensgefährlichen Defekts am Beifahrer-Airbag zurück. Erfahren Sie, welche Modelle betroffen sind und wie der Rückruf abläuft.

Ein moderner VW T7 steht in der Abendsonne auf einem Parkplatz.

Lebensgefahr durch Beifahrer-Airbag

Volkswagen hat einen weltweiten Rückruf für bis zu 16.510 Fahrzeuge gestartet. Grund ist ein potenziell lebensgefährlicher Defekt am Gasgenerator des Beifahrer-Airbags. Bei einem Unfall könnte dieser bersten und Insassen schwer oder sogar tödlich verletzen.

Der Rückruf erfolgt präventiv, nachdem bei Qualitätsprüfungen eine Auffälligkeit bei einem Zulieferer entdeckt wurde. Bislang sind glücklicherweise noch keine Unfälle im Zusammenhang mit dem Defekt bekannt.

Diese VW-Modelle sind betroffen

Der aktuelle Rückruf betrifft sowohl Elektro- als auch Verbrenner-Modelle aus dem Produktionszeitraum 17.05.2022 - 27.05.2025.

Betroffene Modelle Produktionszeitraum
VW Polo, Passat, Taigo Keine genaue Angabe
VW ID.7, ID.7 Tourer, ID.Buzz Keine genaue Angabe
VW T7 31.03.2025 - 09.04.2025 (KBA-Referenz: 15053R)

Was ist jetzt zu tun?

Betroffene Fahrzeughalter werden von Volkswagen kontaktiert. Da es sich um kürzlich produzierte Fahrzeuge handelt, wurden möglicherweise noch nicht alle Besitzer erreicht.

  • Werkstatt-Termin vereinbaren: Die Reparatur dauert je nach Modell ein bis drei Stunden und ist für Sie kostenlos.
  • Beifahrersitz nicht nutzen: Bis zur Reparatur sollten Sie den Beifahrer-Airbag deaktivieren und den Beifahrersitz nicht nutzen, um jedes Risiko zu vermeiden.

Hintergrund: Takata-Airbags und weitere Rückrufe

Der aktuelle Defekt steht nicht im Zusammenhang mit den bekannten Takata-Airbags, die in der Vergangenheit bei vielen Herstellern für große Rückrufaktionen gesorgt haben. Volkswagen hatte wie andere Hersteller auch Modelle mit diesen fehlerhaften Airbags verbaut.

Wer sich Sorgen macht, von älteren Rückrufen betroffen zu sein, kann dies über die 17-stellige Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN) überprüfen. Die Nummer finden Sie in Ihren Fahrzeugdokumenten oder im unteren Bereich der Windschutzscheibe.