Volkswagen hat einen weltweiten Rückruf für bis zu 16.510 Fahrzeuge gestartet. Grund ist ein potenziell lebensgefährlicher Defekt am Gasgenerator des Beifahrer-Airbags. Bei einem Unfall könnte dieser bersten und Insassen schwer oder sogar tödlich verletzen.
Der Rückruf erfolgt präventiv, nachdem bei Qualitätsprüfungen eine Auffälligkeit bei einem Zulieferer entdeckt wurde. Bislang sind glücklicherweise noch keine Unfälle im Zusammenhang mit dem Defekt bekannt.
Der aktuelle Rückruf betrifft sowohl Elektro- als auch Verbrenner-Modelle aus dem Produktionszeitraum 17.05.2022 - 27.05.2025.
| Betroffene Modelle | Produktionszeitraum |
|---|---|
| VW Polo, Passat, Taigo | Keine genaue Angabe |
| VW ID.7, ID.7 Tourer, ID.Buzz | Keine genaue Angabe |
| VW T7 | 31.03.2025 - 09.04.2025 (KBA-Referenz: 15053R) |
Betroffene Fahrzeughalter werden von Volkswagen kontaktiert. Da es sich um kürzlich produzierte Fahrzeuge handelt, wurden möglicherweise noch nicht alle Besitzer erreicht.
Der aktuelle Defekt steht nicht im Zusammenhang mit den bekannten Takata-Airbags, die in der Vergangenheit bei vielen Herstellern für große Rückrufaktionen gesorgt haben. Volkswagen hatte wie andere Hersteller auch Modelle mit diesen fehlerhaften Airbags verbaut.
Wer sich Sorgen macht, von älteren Rückrufen betroffen zu sein, kann dies über die 17-stellige Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN) überprüfen. Die Nummer finden Sie in Ihren Fahrzeugdokumenten oder im unteren Bereich der Windschutzscheibe.